Safari in der Regenzeit? Wenn sie an eine Reise nach Ostafrika denken, insbesondere an Safari-Destinationen in Kenia und Tansania, denken die meisten Reisenden an die Zeit von Juni bis Oktober sowie von Dezember bis Ende Februar. Warum? Diese Monate sind die trockenste Zeit des Jahres, daher haben viele Touristen, besonders aus Europa, in dieser Zeit Urlaub.
Reisen in der Trockenzeithat Vorteile, darunter kurzes Gras in den Ebenen und weniger dichtes Buschwerk. In der Nachmittagshitze sammeln sich die Tiere an kleinen Wasserstellen, sodass man sie in dieser Zeit leicht beobachten kann.
Aus diesen Gründen übersehen viele oft die Vorteile einer Reise in der Regenzeit, die zwischen Mitte März und Mai sowie Mitte November und Mitte Dezember liegt.
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Safari in der Regenzeit
Hier sind fünf Gründe, warum viele Reisende die grüne Saison als eine der besten Zeiten für eine Safari ansehen.
Exklusivität
Wenn du eine ruhige Safari in gemächlichem Tempo möchtest, ist das die beste Reisezeit. Die meisten Europäer, die die Hauptbesucher von Ostafrika sind, haben in der grünen Saison keinen Urlaub. Das bedeutet: weniger Touristen in den Parks, keine überfüllten Tierbeobachtungsplätze, weniger Zeitaufwand an den Eingangstoren – und vor allem deutlich günstigere Unterkunftspreise in den Hotels in den Parks.
Überall Jungtiere
Die meisten Tiere bekommen in der grünen Saison Nachwuchs. In dieser Zeit begünstigen das reichliche Wasser, saftige Weiden und buschige Verstecke die meisten Tiere. Im März wirst du wahrscheinlich Zebras und Elefanten sehen, die ihre Jungen zur Welt bringen und die ersten Schritte in der Wildnis machen. Im November kannst du neugeborene Wildhunde sehen, wenn sie ihre ersten Schritte ins Leben wagen. Großkatzen wie Löwen und Leoparden werden moistens gesichtet – mit Neugeborenen, die erst wenige Tage oder Wochen alt sind und ihre ersten Schritte ins Leben machen.
Perfekte Saison für Fotografen
Der Himmel ist voller dunkler Gewitterwolken, dazwischen brechen Lichtstrahlen durch; die ersten Regenfälle vertreiben den Staub der Trockenzeit, und die Landschaft wird grün und üppig, mit Blütenteppichen – das macht diese Saison zur ersten Wahl für Fotografen.
Vogelparadies
Mehr als 230 Arten von Zugvögeln aus der nördlichen Hemisphäre fliegen aus aller Welt nach Ostafrika, um Eier zu legen und ihre Jungen großzuziehen – die grüne Saison ist daher ein echtes Highlight für Birdwatcher.
Preisvorteil und viele verfügbare Zimmer
Die meisten Hotels haben günstigere Preise als in der Hochsaison – das gilt auch für Nationalparks. Bei einer Safari in der Regenzeit kannst du damit rechnen, bis zu 20 % von dem zu sparen, was du in der Hauptsaison wahrscheinlich ausgeben würdest.